Good bye 2020, welcome 2021 !

Auch in der Tierarztpraxis hat Corona, wie in unser aller Alltag, massive Veränderungen gebracht.
Wir freuen uns daher besonders, dass es durch die getroffenen Maßnahmen und dem immer erforderlichen Quentchen Glück gelungen ist, den Betrieb ohne Infektionen des Teams bislang durch die Brandung zu führen.
Dafür bedanken wir uns bei unseren tollen Mitarbeitern, die „echt“ z.T. übermenschliches geleistet haben, um Abläufe möglichst reibungslos und so sicher es geht zu ermöglichen.
Aber auch bei den Patientenbesitzern, die mit Verständnis und Einsicht ihren Teil dazu beigetragen haben, möchten wir uns herzlich bedanken!
Und wer 20 geschafft hat, der schafft auch 21 !
Alles Gute für Sie und Ihre Lieben…und bleiben Sie uns auch 2021 gewogen!

 

Erster in dieser Saison nachgewiesener Fall der Atypischen Weidemyopathie

Die Atypische Weidemyopathie ist eine perakut – akut verlaufende Vergiftung bei Pferden mit Weidegang im Herbst mit hoher Sterberate.

Auslöser ist in erster Linie der Samen des Bergahorns, welcher von den Tieren nicht gezielt aber mit dem Rupfen des Weidegrases im Herbst aufgenommen wird. Das erste Pferd aus unserem Klientel ist in der vergangenen Nacht in Iserlohn erkrankt und leider verstorben.

Wir empfehlen daher ein doppeltes Vorsorgemanagement:

  1. Pferde nicht auf kontaminierte Weiden verbringen
  2. Ausgewogene und ausreichende kontinuierliche Fütterung mit Heu guter Qualität zusätzlich zur Weide rund um die Uhr

Sehr gute (aber leider geschützte Bilder) des Bergahorns und seines Samens finden Sie in der Pferderevue oder bei Google

 

Terminsprechstunde statt offener Sprechstunde !!!

Die aktuelle Corona-Situation veranlasst auch uns, unser Sprechzeitenmodell zu modifizieren…

A b s o f o r t g i l t : bis auf weiteres keine offene Sprechstunde sondern Terminvergabe während der Sprechstundenzeiten (Terminsprechstunde)

Bitte melden Sie sich jeweils unter 02374 / 2317 in der Praxis telefonisch für einen Termin an, wir möchten Enge in der Praxis und im Wartezimmer zu Ihrer Sicherheit und der Sicherheit unserer Mitarbeiter vermeiden !

Akute Notfälle (Autounfall, lebensbedrohliche Krisen) werden natürlich umgehend behandelt!

Wir wünschen allen Kunden eine gute Gesundheit und Stärke!

 

Kaninchenseuche im Märkischen Kreis !

Im Altena und in Iserlohn-Letmathe ist es in unserem Klientel in zwei Kaninchenbeständen zum Ausbruch der Kaninchenseuche ( RHD Virus Typ 1 und 2 Infektion, Chinaseuche) gekommen.

In den beiden betroffenen Beständen sind jeweils alle Tiere erkrankt und, da es keine Therapiemöglichkeiten gibt, qualvoll verendet.

Wir weisen darauf hin, dass lediglich eine jährlich zu wiederholende vorbeugende Schutzimpfung die Kaninchen hiervor schützen kann.

Übertragungswege sind: direkter Tierkontakt, Mückenstiche, über Grünfutter oder Heu und indirekt durch Personen / Umgebung.

 

Staupe im MK auf dem Vormarsch !

(Märkischer Kreis). Hundebesitzer sollten ihre Vierbeiner dringend gegen Staupe impfen lassen, falls dies noch nicht geschehen ist. Die Viruserkrankung ist auch im Märkischen Kreis in diesem Jahr bei erlegten oder tot aufgefundenen Füchsen wieder vermehrt festgestellt worden.

Bei erlegten oder tot aufgefundenen Füchsen ist im Lauf dieses Jahres im Märkischen Kreis wiederholt Staupe nachgewiesen worden. Das teilt der Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen mit. Kreisveterinär Dr. Dieter Sinn: „Die Viruserkrankung galt vor der Einführung der Impfung, etwa im Jahr 1960, als eine der häufigsten tödlichen Erkrankung bei Hunden. Durch die Impfung der in Deutschland heimischen Tiere wurde die Krankheit zurückgedrängt und geriet weitgehend in Vergessenheit.“
Hundebesitzer sollten ihre Tiere impfen lassen

In den letzten Jahren berichten Tierärzte wieder über vermehrte Staupefälle in Deutschland. Als Ursache wird eine Impfmüdigkeit der Hundebesitzer oder die generelle Ablehnung von Impfungen angesehen. Auch ein Zusammenhang mit dem vermehrten Import von Hunden aus Ländern mit geringer Impfrate wird vermutet.
Die Staupe ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit für Hunde und andere heimische Fleischfresser wie Fuchs, Wolf, Dachs, Frettchen, Nerz, Wiesel, Waschbär und Seehund. Dr. Dieter Sinn: „In Erinnerung ist vielleicht noch die große Staupeepidemie unter Seehunden 1988, bei der bis zu 20.000 Tiere verendet sind.“

Die Krankheitserscheinungen sind sehr vielfältig. Je nach befallenem Organsystem können Durchfall und Erbrechen oder Atemwegssymptome auftreten. Im weiteren Verlauf kann es zu einer Schädigung des Gehirns mit zentralnervösen Erscheinungen kommen. In den meisten Fällen endet eine Erkrankung tödlich. Der Kreisveterinär rät Hundebesitzern dringend, den Impfschutz ihrer Tiere zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen.

Quelle: Märkischer Kreis
Photo: © Dr. Dieter Sinn/Märkischer Kreis

 

Ihre Katze ruiniert die Couch oder die Tapete? Wir haben die Lösung :-))

Feliscratch- Und die Couch und die Tapete bekommen eine Chance!

In der Praxis erhältlich…

 

Pets on Tour – Einreisebestimmungen 2017 für Vierbeiner !

Es ändert sich ständig etwas, auch bei den Einreisebestimmungen für Ihre Vierbeiner!
Alles aktuelle für Ihr Urlaubsland finden Sie unter… http://www.petsontour.de/
Schönen Urlaub!!! 

Verherende Sommerstrongylidose (Cyathostominose) in der Weidezeit beim (Jung)pferd

wurmbefall

Der hoher Infektionsdruck mit Wurmeiern in der Weidesaison sollte jetzt durch einen effektiven Wirkstoff unterbunden werden, der die Eiausscheidung mehrere Wochen lang zuverlässig unterdrückt. Auch und besonders bei Jungpferden!

Deshalb Schluß mit bla bla bla … um die selektive Entwurmung, des Kaisers Bart oder Omas Hausmittel-

besser Schluß mit fiesen Biestern und ihrer bösen Wirkung auf den Pferdedarm bevor es zu spät ist !

 

Vom Umtausch ausgeschlossen….

Recht bei Arzneimitteln auf Rückgabe

Die gesetzlichen Vorgaben, wer ein Arzneimittel an wen veräußern darf, unter welchen Umgebungsbedingungen die Lagerung und der Transport zu erfolgen haben und wie mit Arzneimitteln per se zu verfahren ist, die das geschlossene System ab Hersteller, über den Pharmagroßhandel und bis hin zur tierärztlichen Hausapotheke verlassen haben, hat zentrale Bedeutung und ist essentiell!

Mit der Abgabe an den Tierhalter verlässt das Medikament den unter rechtlichen Aspekten „sicheren“ und kontrollierbaren Bereich, der durch viele gesetzliche Kriterien definiert und überwacht wird. Daher ist ab dem Zeitpunkt der Abgabe an den Patientenbesitzer von uns nicht mehr zu gewährleisten, dass es durch unsachgemäßen Umgang zu keiner Beeinträchtigung der Qualität des Medikamentes kommt oder kommen kann!

Eine Rücknahme von abgegebenen Medikamenten ist daher zwar prinzipiell möglich, diese Medikamente dürfen jedoch nicht mehr in Verkehr gebracht werden, sondern müssen korrekt entsorgt werden!

Eine Erstattung des Kaufpreises oder ein Umtausch ist in diesen Fällen daher leider ausgeschlossen. Die Entsorgung übernehmen wir für unsere Kunden als Serviceleistung kostenlos.

Ihre Tierarztpraxis am Bülzgraben

 

Und in Europa passieren auch sinnvolle Dinge !…

TASSO-Erfolg auf EU-Ebene:
Klare Mehrheit der Europaabgeordneten fordert Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht

Liebe Tierheime und liebe Tierschutzorganisationen,
liebe Tierfreunde,

am 25.02.2016 wurde im Plenum des Europaparlaments in Brüssel erfolgreich über einen einheitlichen Antrag fast aller politischen Fraktionen abgestimmt: Die EU-Kommission wird aufgefordert, eine EU-weite Harmonisierung der Kennzeichnung und Registrierung von Heimtieren herzustellen.

Hauptargument für diesen Schritt ist die Gesundheitsgefährdung für Mensch und Tier, die mit einem auch weiterhin zunehmenden illegalen Welpenhandel einhergeht. Sogenannte Wühltischwelpen sind fast immer schwer erkrankt, auch an ansteckenden Krankheiten. Zudem werden sie unter extrem schlechten Bedingungen transportiert, die eine Verbreitung von Krankheiten weiter fördern. Schlussendlich sterben sie häufig nach wenigen Wochen, da sie nicht geimpft und entwurmt sind.

„Wir fordern bereits seit 2010 eine solche Maßnahme und haben daher in einer interdisziplinären Expertengruppe (CAROdog/cat) in Brüssel die Machbarkeit mit einem konkreten Konzept für ein solches EU-weites System bewiesen“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. „Wir zeigen, wie mit allen zu ergreifenden Maßnahmen eine EU-weite Harmonisierung erreicht werden kann und sind somit die einzige Organisation, die nicht nur ein solches EU-weites System fordert, sondern sogar eine konkrete Lösung anbietet“, so Philip McCreight weiter. Jetzt folgt die Umsetzungsarbeit für das Konzept – ebenfalls unter maßgeblicher Mitwirkung von TASSO.

TASSO konnte im Rahmen der Konzepterstellung seine mehr als 30-jährige Erfahrung mit dem größten Heimtierregister Europas zielführend einbringen und unter anderem nachweisen, dass die Maßnahme der Kennzeichnung und Registrierung auch wirtschaftlich nicht nur sinnvoll, sondern geradezu geboten ist. „Wir vermitteln jährlich rund 60.500 entlaufene Tiere an ihre Halter zurück, und ersparen den Tierheimen somit Kosten in Höhe von 11 Millionen Euro, da diese Tiere dort nicht versorgt werden müssen. Wären deutschlandweit alle Haustiere bei TASSO registriert, könnten wir Tierheime sogar um 27 Millionen Euro jährlich entlasten“, fasst Philip McCreight die wirtschaftlichen Vorteile zusammen.

TASSO begrüßt somit das Ergebnis dieser Abstimmung im Interesse der Gesundheit für Mensch und Tier, insbesondere jedoch auch im Interesse der kranken Welpen, die zu früh den Müttern entrissen und weite Strecken transportiert werden. Auch ist das Ergebnis im Interesse der geschundenen Muttertiere, die unter unsäglichen Umständen zur Zucht gezwungen werden, im Interesse aller verloren gegangenen Tiere und deren verzweifelten Halter, und schließlich im Interesse aller chronisch überfüllten Tierheime. „Der Heimtierschutz in Europa ist einen großen Schritt weitergekommen. Wir bleiben am Ball“, sagt Philip McCreight abschließend.

Weitere Informationen

Die Zusammenfassung des Konzeptes der Expertengruppe (CAROdog/cat) finden Sie hier: www.tasso.net/Europapolitik/TASSO-Erfolg-auf-EU-Ebene

 

Schnappschüsse

Öffnungszeiten

Wir sind für Sie da:

Mo.+Di.: 10.00 - 12.00
16.00 - 18.30
Mi.: 10.00 - 12.00
Do.+Fr.: 10.00 - 12.00
16.00 - 18.30
Sa.: 11.00 - 12.30

... und jederzeit nach Vereinbarung!

Kontakt

Am Bülzgraben 9
58642 Iserlohn

eMail: kontakt@tierarzt-letmathe.de
Telefon: 02374-2317